Die Daten zeigen die Verteilung der Gebäude nach Baualtersklassen im Cluster an. Die Datengrundlage ist der Zensus 2022.
Die Daten zeigen an, welcher Anteil der Heizungen im Cluster mit welchem Energieträger versorgt werden. Die Daten basieren auf dem Zensus 2022 und den Analysen im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung. Aufgrund bestehender Datenlücken sind Abweichungen gegenüber der tatsächlichen Situation möglich.
Die Wärme wird durch Gas erzeugt.
Die Wärme wird durch Heizöl erzeugt.
Die Wärme wird durch die Verwendung von Holz und Holzpellets erzeugt.
Wärme wird durch die Verbrennung organischer Substanzen (Stroh, Biomüll, Gülle) oder durch Biogas, welches aus vergärter Biomasse entsteht, erzeugt. Holz und Holzpellets sind hier ausgenommen und werden als eigene Kategorie geführt.
Wärme wird aus Solarthermie oder aus Wärmepumpen gewonnen. Die Wärmepumpen können mit Luft oder aus oberflächennaher Geothermie (Grundwasser, Erdwärmekollektoren oder Erdwärmesonden) betrieben werden. Ebenfalls wird Wärme, die aus Abluft gewonnen wird hier mit aufgenommen.
Die Wärme wird durch Strom gewonnen. Der Strom zum Betrieb von Wärmepumpen ist nicht berücksichtigt.
Die Wärme wird aus Kohle gewonnen.
Die Wärme wird mittels Fernwärme geliefert. Die Fernwärme kann verschiedene Quellen haben.
Die Daten zeigen, welche Anteil am CO₂ Ausstoß im Cluster welcher Energieträger hat. Die Daten ergeben sich aus der Verteilung der Energieträger und einem Faktor für den CO2-Ausstoß, die jedem Energieträger zugeordnet werden.
Die Daten zeigen den prozentualen Anteil der Heizsysteme, die mit fossilen Energien (Gas, Öl, Kohle) betrieben werden an der gesamten Wärmeversorgung je Cluster. Die Daten ergeben sich aus der Verteilung der Energieträger.
Die Wärmeliniendichte beschreibt den jährlichen Wärmebedarf in Megawattstunden pro Jahr bezogen auf einen Meter Straße. Die Wärmeliniendichte kann als Indikator für das Potenzial zur Umsetzung und zur möglichen Trassenführung eines Wärmenetzes herausgezogen werden. Je größer die Wärmeliniendichte, desto effizienter und wirtschaftlicher ist eine Versorgung mittels Wärmenetz. Für konkrete und belastbare Aussagen zur Realisierung eines Wärmenetzes sind jedoch ergänzende Faktoren zu beachten und weitere Untersuchungen durchzuführen. Einteilung der Daten gemäß Leitfaden der dena:
| Wärmeliniendichte [MWh/m/a] | Einschätzung der Eignung zur Errichtung von Wärmenetzen |
|---|---|
| 0 - 0,7 | Kein technisches Potenzial |
| 0,7 - 1,5 | Empfehlung für Wärmenetze bei Neuerschließung von Flächen für Wohnen, Gewerbe oder Industrie |
| 1,5 - 2 | Empfehlung für Wärmenetze in bebauten Gebieten |
| größer 2 | Sofern Verlegung von Wärmetrassen mit zusätzlichen Hürden versehen ist (z. B. Straßenquerungen, Bahn- oder Gewässerquerungen). |
Basierend auf dem Eniano Kurzgutachten wird die Gemeinde in Gebiete eingeteilt und diese Gebiete gemäß ihrer hauptsächlichen Nutzung klassifiziert.
Die Wärmedichte beschreibt den jährlichen Wärmebedarf pro Hektar im jeweiligen Cluster. Die Wärmedichte kann als erster Indikator herangezogen werden, um Cluster zu identifizieren, deren Wärmebedarf groß genug ist, dass ein Wärmenetz potenziell möglich ist. Die Wärmedichte gibt keine Informationen, ob der Wärmebedarf gleichmäßig verteilt ist oder ob es Gebiete gibt, die einen stark erhöhten Wärmebedarf haben. Für konkrete und belastbare Aussagen zur Realisierung eines Wärmenetzes sind jedoch ergänzende Faktoren zu beachten und weitere Untersuchungen durchzuführen. Einteilung der Daten gemäß Leitfaden der dena:
| Wärmedichte [MWh/ha/a] | Einschätzung der Eignung zur Errichtung von Wärmenetzen |
|---|---|
| 0 - 70 | Kein technisches Potenzial |
| 70 - 175 | Empfehlung von Wärmenetzen in Neubaugebieten |
| 175 - 415 | Empfohlen für Niedertemperaturnetze im Bestand |
| 415 - 1050 | Richtwert für konventionelle Wärmenetze im Bestand |
| Größer 1050 | Sehr hohe Wärmenetzeignung |
Darstellung der wahrscheinlichsten Wärmeversorgungsart je Cluster gemäß der Analyse aus der kommunalen Wärmeplanung.
In diesen Gebieten besteht bereits ein Wärmenetz. Sollte die Wärme in diesem Netz fossil erzeugt werden, ist ein Transformationsplan zu entwickeln, der aufzeigt, wie die Wärme bis 2045 klimaneutral erzeugt werden kann.
In diesen Gebieten ist es möglich, dass ein Ausbau eines Wärmenetzes vorangetrieben wird. Die so angeschlossenen Gebäude beziehen ihre Heizwärme und ihr Warmwasser über ein gemeinsames Netz. Sie benötigen keine eigene Heizungs-anlage, sondern nur eine wartungsarme Übergabestation. Die Wärme wird in einer zentralen Energieanlage (Geothermie-Anlage, Heizkraftwerk) erzeugt. Der Betrieb und die Bereitstellung der Wärme erfolgen durch den Betreiber des Wärmenetzes.
In diesen Gebieten werden die Möglichkeiten eines Ausbaus des Wärmenetzes priorisiert untersucht.
In diesen Gebieten werden die Heizwärme und das Warmwasser jeweils direkt im einzelnen Gebäude erzeugt. Bis spätestens 2045 muss diese Erzeu¬gung laut Gesetz klimaneutral erfolgen, etwa durch Wärmepumpen, Solarthermie oder Biomasseheizungen. Das bedeutet, dass jede Immobilie in diesem Gebiet auch in Zukunft über eine eigene Heizungsanlage verfügen wird. Die Verantwortung für den Betrieb, Wartung und Erneuerung der Anlage liegt bei den Eigentümerinnen und Eigentümern. In geeigneten Nachbarschaften ist die Versorgung mit Heizwärme über eine gemeinschaftlich initiierte Insellösung denkbar. Voraussetzung dafür sind engagierte Nachbarinnen und Nachbarn.
Hier entstehen in der Zukunft moderne Gebäude, die nach den aktuellen baulichen Standards errichtet und in der Regel bereits energieeffizient sind. Wie diese mit Wärme versorgt werden, entscheiden die zukünftigen Bauträger dieser Gebäude. Die Gemeinde kann hier über Vorgaben im Bebauungsplan steuernd eingreifen.
Der GeoViewer bietet Ihnen einen Einblick in die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Neben Informationen zur gegenwärtigen Wärmeversorgung können Sie räumlich aufbereitete Daten zu Wärmebedarfen, Energieträgern, Gebäudestrukturen und möglichen zukünftigen Versorgungsoptionen einsehen. Die dargestellten Informationen basieren auf unterschiedlichen Datenquellen und teilweise auf statistischen Auswertungen oder modellhaften Annahmen. Abweichungen von der tatsächlichen Situation einzelner Gebäude sind daher möglich. Die Darstellungen ersetzen keine individuelle Energieberatung und stellen keine verbindliche Aussage über die künftige Wärmeversorgung eines bestimmten Grundstücks dar. Eine Identifizierung einzelner Personen ist anhand der veröffentlichten Daten nicht möglich.
Die acht Gemeinden Aying, Brunnthal, Grasbrunn, Hohenbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Neubiberg, Putzbrunn und Taufkirchen arbeiten gemeinsam mit dem Landkreis München in der „ARGE Geothermie & Wärmewende“ an einer nachhaltigen Wärmeversorgung im Münchner Südosten. Durch die interkommunale Zusammenarbeit werden Aufgaben gebündelt und gemeindeübergreifende Potenziale erschlossen. Im Fokus stehen insbesondere die Tiefengeothermie sowie weitere erneuerbare und klimafreundliche Wärmequellen.